Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Diese Seite wurde am 2025-07-28 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
== Das Verfahren == Beim Verfahren des Cook and Chill (auch: cook-chill oder CC) werden die warmen Speisenkomponenten auf herkömmliche Weise zubereitet und gegart, dann aber innerhalb von 90 Minuten auf eine Temperatur von unter 4 °C gekühlt. Man nennt dies Schnellkühlung. Die gekühlte Speise kann bei ununterbrochener Kühlkette bis zu vier Tage ohne Qualitätsverlust gelagert werden. Sie wird erst unmittelbar vor der Ausgabe in einem Konvektomaten wieder auf Verzehrstemperatur erwärmt und danach zu einer Regenerierung ruhen gelassen. Diese Regenierzeit kann beispielsweise für die Servierzeit einer hohen Zahl von Portionen eingeplant werden. Zu den Vorteilen des Cook & Chill-Systems zählt u. a. auch die damit verbundene hygienische Sicherheit nach den Vorgaben des 1998 in Kraft getretenen HACCP-Konzepts (Hazard Analysis of Critical Control Point). Die Vermehrung von pathogenen Keimen sowie die Bildung von Toxinen wird verhindert, indem der hygienisch bedenkliche Temperaturbereich beim Absenken ab ca. 40 bis 10 °C schnell durchschritten wird. Dies ist v. a. im Bereich der Krankenhäuser und Altenheime von entscheidender Bedeutung, da das Immunsystem vieler Patienten geschwächt ist.
Quellen: de.wikipedia.org
== Anwendung und Markt == Cook and Chill wurde in den 1960er Jahren in den USA entwickelt und gelangte in den 1970er Jahren nach Europa, wo es vor allem in Schweden weiterentwickelt wurde. Ab Mitte der 1980er Jahre begann der Einsatz der verschiedenen Formen von Cook and Chill die Gemeinschaftsverpflegung weltweit zu revolutionieren. Die Fachzeitschrift gv-praxis schrieb damals: „Wenn es ein Wort des Jahres 1995 für die Gemeinschaftsverpflegung zu wählen gäbe, dann hieße es bestimmt Cook chill – Kühlkost also.“ Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) waren 1997 eines der ersten Großunternehmen in Deutschland, das diese Methode in ihrer Betriebsgastronomie einführte. Zunächst kam es vor allem in der Patientenverpflegung von Krankenhäusern und Altenheimen zum Einsatz. Cook and Chill gewinnt aber auch zunehmend auch an Boden in der Gastronomie, im Bankettbereich von Hotels sowie im Veranstaltungs-Catering. Immer häufiger findet man solche Gerichte inzwischen auch im Angebot der großen Supermarktketten. So werden u. a. die Fertiggerichte für Weight Watchers und die Linie Feinstes vom Meisterkoch des Münchner TV- und Sterne-Kochs Alfons Schuhbeck nach diesem Verfahren hergestellt. In Großbritannien erfreuen sich auf Cook and Chill spezialisierte Take aways großer Beliebtheit.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Cook and Chill – Untersuchung und Bewertung eines Verpflegungsystems, Volker Peinelt, Günter Wentzlaff und Georg Wittlich (Hg.), Shaker Verlag, 2004 Sous Vide and Cook-Chill Processing for the Food Industry, Sue Ghazala, Springer-Verlag, 1998 A comparison of chilled-holding versus frozen storage on quality and wholesomness of some prepared foods, C. Kossovitsas, M. Navab, Charlotte M. Chang, G.E. Livingston, Journal of Food Science, Vol. 38, Issue 5, 1973 Cook & Chill – Kochen mit System, Ekkehart Lehmann, Hans-Dieter Werlein, ISBN 3-8308-0452-0, aid infodienst, 2004
Quellen: de.wikipedia.org
Ein Malariaimpfstoff ist ein Impfstoff gegen Plasmodien, die Erreger der Malaria. Die Entwicklung von Malariaimpfstoffen stellt in der Forschung eine besondere Herausforderung dar, da Malariaerkrankungen in Menschen keine vollständige Immunität gegen weitere Erkrankungen hervorrufen. Die Strategie, Menschen abgeschwächte oder tote Erreger zu injizieren, um eine Immunantwort auszulösen, ist somit deutlich weniger erfolgreich, als es bei etablierten Impfungen – wie zum Beispiel der Grippe oder Polio – der Fall ist. Aktuell gibt es weltweit zwei von der WHO zugelassene Malariaimpfstoffe, genannt RTS,S und R21/Matrix-M. Die Effektivität des RTS,S Impfstoffes ist zwar vergleichsweise niedrig, stellt aber dennoch einen wesentlichen Fortschritt dar und wurde deshalb 2015 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ein vorläufiges Impfprogramm empfohlen, welches 2019 in Ghana, Kenia und Malawi begann. Basierend auf den Pilotversuchen empfahl die WHO im Oktober 2021 die breite Anwendung des Vakzins RTS,S für den Kampf gegen Malaria. In Kamerun startete am 22. Januar 2024 die weltweit erste Impfkampagne gegen Malaria mit dem Impfstoff, unter dem Markennamen Mosquirix. R21/Matrix-M ist seit Dezember 2023 für eine WHO-Präqualifizierung zugelassen. In Testläufen wurde gezeigt, dass der Impfstoff symptomatische Fälle der Krankheit in Kinder unter 12 Monaten 75% reduziert. Er ist somit effektiver als RTS,S.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
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